Karsting-Show im Durmitor-Nationalpark

Der Ort des Treffens auf höchster Ebene war nicht zufällig gewählt. Nein, der Durmitor-Nationalpark hatte uns letztes Jahr bereits schwer beeindruckt.

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Auch dieses Mal entlockte uns die Blumenvielfalt, die von der Eiszeit geprägten Gesteinsformationen, die typischen Karsterscheinungen viele “Ohs“ und “Ahs“. Seht selbst:

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Die Abfahrt ins Piva-Tal ging über eine weitere blumenübersähte Hochebene

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und später rasant auf Serpentinen und durch einige Tunnels.

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Dobrodošli u Crnu Goru

Crna Gora – Montenegro – Schwarze Berge

“Schwarz“ steht für die ausgedehnten Wälder, die oft bis zu den Flussufern reichen, hier zur Tara. Die Brücke im Hintergrund ist eine der 435 Brücken der legendären Eisenbahnstrecke Belgrad – Bar.

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In diesen Wäldern hausen neben Bären, Wölfen und Wildschweinen noch andere sagenhafte Geschöpfe

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Dafür, dass deren Lebensraum erhalten bleibt, kämpft dieses Wesen

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Zwischen den Wäldern Felder,  (hier am Eingang zur Taraschlucht, dem grössten Canyon Europas)

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verstreute Siedlungen,

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und kleine Städte, wie Kolašin (das nach dem Tara-Staudamm-Projekt in den 80-er Jahren hätte geflutet werden sollen).

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Und “Berge“: das Prokletije im Hintergrund

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und das Komovi-Gebirge

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Dass sich die Berge zum Fototermin unverhüllt gaben, verdanke ich dem Jugo. Ich hatte ausreichend Gelegenheit das Strömungsverhalten heisser Luft in engen Schluchten, breiteren Tälern, auf Bergrücken, in Wäldern, auf freien Feldern,… zu erleben. Schweisstreibend!!! Da half nur eines – der Sprung ins kalte Wasser

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Nein, ich bin (noch) nicht in Mostar, fängt aber auch mit “M“ an: Mojkovac

Zum Trocknen legte ich mich in eine Bumenwiese

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Pedalage im Kosovo

Während die Anreise in den Kosovo relativ pomali war, fiel mir der Abschied einigermaßen schwer.

Gibt es Hinweise dafür, dass ich mich statt am grünen Band im Kosovo in der Steiermark befunden habe?

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Und Hinweise dafür, dass ich mich statt auf den Kula-Pass gerade auf die Hohe Wand hinaufschraube und nicht auf die Tiefebene Metochien, sondern aufs Wiener Becken schaue?

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Aber seid versichert, ich WAR im Kosovo.

Bei den Strecken durch die Dörfer im Grenzgebiet fuhr ich Slalom um nicht die herumkullernden Augäpfel zu überfahren. Ich bin mir sicher, dass dort noch kein Radwanderer war, geschweige denn eine vor sich hinpfeifende Radwanderin. Das Rad wird im Kosovo (noch) häufig für Alltagswege verwendet. Während Burschen öfters auf dem Radl unterwegs sind, habe ich nur ein (1) Mädchen gesehen (anders über dem Berg in Rošaje/Me, wo mir gleich ein Bulk an Radfahrerinnen in der FuZo entgegenkam).

In Prizren, einer Stadt mit vielen Moscheen wurde ich von Kirchenglocken geweckt.

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Ich habe im Kosovo täglich mehr Smaragdeidechsen als Frauen mit Kopftüchern gesehen (anders übern Berg in Tetovo/Mk oder Plav/Me). Der Ramadan scheint der Party-Monat zu sein. Abends wird zuerst fein im Restaurant gegessen und anschliessend bis spät in die Nacht in den Fortgehmeilen der Städte gefeiert, wie an der Waterfront in Prizren

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oder im wiederaufgebauten Basar von Gjakova

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Tagsüber blieb die Küche oft kalt, aber ich fand Bäckereien und Greisslereien und musste nicht verhungern.

In diesem Traditionshotel in Ferizaj ist vielleicht schon Josip Brot Tito abgestiegen; ich übrigens auch.

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Die Gebirgsmassive Šar Planina und Prokletije gaben sich beim Fototermin leider verhangen. An dieser Stelle möchte ich “The Peaks of the Balkans“, ein Wandergebiet im Dreiländergebiet Albanien, Kosovo und Montenegro erwähnen.