Das grüne Herz des Balkans

Was die Steiermark für Österreich ist, ist (Zentral-)Bosnien für den Balkan. Wen wundert’s, wenn ich hier die eine oder andere Erinnerung an frühere Zeiten habe?!?

Ausgedehnte Wälder, wenngleich hier eine grössere Artenvielfalt sichbar ist und nicht nur dir steirische Fichte dominiert.

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Dazwischen kleine Landwirtschaften (Kukuruz, Kartoffel, Beeren, Gras und Getreide)

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Bergbaugebiete (vgl Fohnsdorf) und Orte mit Schwerindustrie (vgl Mur-Mürzfurche), hier Zenica im Bosnatal

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Weithin sichbare Gotteshäuser (vgl Mariazell)

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Nur wenige Strassen schlängeln sich durch Flusstäler und über Bergrücken: gut ausgebaut und zum Teil mit viel Verkehr als Verbindungswege zu den grossen Städten und zum Meer (vgl B 17 – Triester Bundesstrasse: I survived, hat mir aber schon als Jugendliche beim Radfahren wenig Freude bereitet).

Hoffentlich wird es an der Grenze zu Kroatien verkehrsmässig wieder ruhiger.

Street food

Auch wenn grad kein Restaurant oder eine Greisslerei ums Eck ist, verhungert man hier nicht.

Die Früchte am Wegesrand werden schön langsam reif

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Für die Zubereitung hatte ich jedoch grad kein Rezept parat. Danach hatte ich gelesen, dass es eine lokale Spezialität gibt: in Holundersirup eingelegt mit Lindenblüten garniert.

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Und dieses Tier entfleuchte, ehe ich die Steinschleuder ausgepackt hatte.

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Ab und an wird man angehalten um eine Kaffeepause einzulegen.

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Wen wundert es da, dass ich mittlerweile einige Kilos mehr um die Hüften mit mir herumschleppe?!?

Salt Lake City: Tuzla

Nach einer schweisstreibenden Pedalage, was gibt es Feineres als das kühle Nass!?! Mitten in der Stadt, gleich ums Eck von der Unterkunft gibt es drei Seen. Und wir staunten nicht schlecht, dass es sich dabei um Salzwasserseen handelt. Das Meer mitten in Bosnien!

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Abgekühlt genossen wir den Spaziergang durch die Stadt

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Am nächsten Tag gings weiter: vorbei an Industrieanlagen vor den Toren der Stadt (Erinnerungrn an Linz wurden wach)

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in ein Bergbaugebiet.

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Wajtere Cvišenbilanc

Ih bin nun sajt iber 14 Vohen hauptsehlih in slaviš-šprahigen Gebiten untervegs und habe mih ofensihtlih šon etvas angepast.

Sajt geraumer Cajt befinde ih mih auf der Rikrajse. Baj Melnik/Bg habe ih den estlihsten, baj Kastoria/Gr den sidlichsten Punkt majner Reise errajht. Ob ih berajts jewajls den nidrigsten (32 m baj Polikastro im Vardartal/Gr) und den hehsten (1900 m Durmitorgebirge) Punkt errajht habe, štet noh in den Šternen.

Cirka 5000 km und 47000 hm in 82 Etapen unfalfraj. Ajne klaje Pane: das Forderrad blokirte, aber mit ajenem Liter El, ajner Dose Kontaktšpraj, ajnem Šrauvenciher und ajnem Hamer vurde das Rad in ajner Autoverkštat vider fit fir di neksten Tage gemaht.

15 Lender erfaren:  Esterrajh, Čehien, Slowakaj, Ungarn, Slovenien, Kroacien, Bosnien – Hercegovina, Serbien, Rumenien, Bulgarien, Macedonien, Grihenland, Albanien, Kosovo und Montenegro) mit bisher 43 Grencibertriten.

Di 84 Etapen bisher firten fon Linc iber Rožmberk, Třeboň, Šrems, Nová Bystřice, Slavonice, Merkersdorf, Rešitc, Hevlín und Břeclav nah Angern. Wajter gings iber Vin, Neufeld/Lajta, Bad Sauerbrun, Matersburg, Nebersdorf, Obervart, Szentgothárd, Lenti und Varaždin nah Drnje und iber Križevci, Sisak, Plesmo, Bos. Gradiška, Stupnik, Odžak, Vinkovci, Šid und Zasavica nah Novi Sad/Újvidék. Fon dort fur ih iber Ečka, Vršac, Beli Crkva, Vinci, Donji Milanovac, Drobeta Turnu Severin, Negotin und Zaječar, Sokobanja, Niš, Pirot, Dragoman, Tran, Kjustendil, Zemen, Pernik, Blagoevgrad, der Cugfart nah Kresna nah Melnik.Di nehsten Etapen firten fon Melnik nah Rošen, wajter iber Strumica, Star Dojran, Nikoloč, Gianitsa, Edesa, Árnisa, Florina und Nimfeo nah Kastoria, wajter iber  Psarades, Krystallopigi, Stenje, Ohrid, Debar, Mavrovo, Tetovo, Ferizaj, Prizren nah Gjakovo. Fon Gjakova pedalirte ih nah Pejë, wajter iber Rožaje, Kolašin, Berane, Ravnjak, Žabljak, Plužine, Foča, Višegrad, Mokra Gora nah Bajina Bašta, Mali Zvornik und nah Tuzla.

Di ajncelnen Etapen sind hir.

Grine Perlen auf der Reisekete: Nacionalparks ThayatalFertő-HanságFruška GoraÐerdap, Prespes, PrespaGaličica, Mavrovo, Šar Planina, Durmitor und Tara sowi ajnige Natura 2000-Gebite, Naturparks und -reservate, namentlih genant sajen Lonjsko PoljeZasavicaCarska Bara, di Piramiden fon Melnik und Mokra Gora.

Nah 13 Vohen Soloradeln bin ih nun sajt iber ajner Vohe mit Herbert untervegs, der fon Grac iber Dubrovnik in den Durmitor Nacionalpark pedalirt ist. Sajt dort Duoradeln.

Sajt filen Vohen šenes Veter, imer ser hajs.

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Mit dem Radl fast vom Ursprung bis fast zur Mündung

In 10 Etappen (550 km, 7000 hm, 3 Länder) gings dem türkis-grünen Band Tara – Piva – Drina entlang. Der eine Quellfluss der Drina, die Tara, entspringt im Komovi-Gebirge.

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Türkis sprudelt die Tara mit vielen Wasserfällen durch die grösste Schlucht Europas.

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Während eines Abstechers in den Durmitor-Nationalpark

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Steil bergab geht’s ins Tal der Piva, des zweiten Quellflusses.

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Die Piva durchfliesst ebenfalls ein atemberaubendes Tal.

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Nach den Zusammenfluss von Tara und Piva, wird der Fluss Drina immer gemächlicher.

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Durch unzählige Tunnels auf der Partisanski Put ging es für uns weiter, während sich die Drina durch das enge Tal zwängt.

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Ein breiter Fluß, wo sich Die Brücke über die Drina spannt.

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Nach einem weiteren Abstecher in die Berge, dem Mokra Gora-Naturreservat und dem Tara-Nationalpark, …

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… stürzen wir uns wieder ins Tal.

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Der Fluss ist immer wieder aufgestaut. Am schmalen ebenen Streifen: Kukuruz und Beerensträucher. Am Strassenrand werden gerade reife Himbeeren angeboten, die Brombeeren brauchen noch ein bissl. Um die Häuser: Obst und Gemüse für den Eigenbedarf.

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Neben den kleinen Landwirtschaften säumen unzählige Vikendnici den Fluss. Unser Hotel heute ist voll mit Fischern…

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Es wären noch ein paar Kilometer bis zur Mündung in die Sava, aber die Strecke heben wir für eine spätere Radreise auf.

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