Lissabon – Colares

Triatlon und Brandung

Aus Lissabon heraus gibt es nur 4 spurige Autobahn – nur ohne Pannenstreifen. In Estoril findet gerade der Triatlon statt. Leider lassen sie mich nicht mitfahren. Für mich heißt es: Umleitung bis Cascais.

In Cascais im Restaurant werde ich auf einem Sechsertisch in die Mitte zwischen 2 Pärchen gesetzt. Das eine ist gerade beim Zahlen und geht. Komisch immer wieder: ich will instinktiv auf den Platz außen wechseln, um ein wenig Distanz zu schaffen. Der Platz ist aber schnell wieder besetzt. So sitze ich dann zwischen einem älteren Paar aus Israel und einem mittelalterlichen Paar, er ist Italiener, sie spanische Schweizerin. Und es entwickelt sich eine angeregte Unterhaltung zwischen uns fünfen.

Danach gibt es hartes Training vom böigen Westwind direkt am Atlantik. Atemberaubend – in zweifachem Sinn: die Brandung des glitzernden Meeres ist sehr stimmungsvoll. Und ich komme nur in Schnecken Tempo voran. Anschließend gibt es noch eine Bergwertung.

KO und schon etwas unterkühlt vom Wind erreiche ich Colares. Und finde die Unterkunft nicht gleich: auf meinen GPS Koordinaten befindet sich die Geriatrie – und dort will ich doch noch nicht hin 🙂

Das Apartment hat Blick auf die Brandung, den Sonnenuntergang verdecken allerdings schwarze Wolken. Alles in allem sehr stimmungsvoll.

Merke: auch wenn du deine Mitreisenden nicht kennst – meist beißen sie nicht.

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